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Sanierung Otto-Hübner Hof : die Fakten

Warum jetzt: seit 2015 wird die Sanierung des Otto-Hübner Hofes gefordert. Jetzt ist es soweit. Von der ÖVP per Dringlichkeitsantrag eingebracht, wurde die Sanierung für 2019 beschlossen, damit sie rechtzeitig zur Niederösterreichischen Gemeinderatswahl 2020 als Prestigeprojekt des ÖVP Bürgermeisters fertig gestellt ist.

Warum per Dringlichkeitsantrag: so konnte die Beratschlagung in den Ausschüssen und im Stadtrat umgangen werden. Das Projekt kann so ohne Informationen und Einbeziehung der Gemeinderäte durchgezogen werden.

Warum die EGW Heimstätte: der ÖVP Bürgermeister überantwortet das gesamte Projekt von der Planung, Durchführung, Bauaufsicht und Abnahme der EGW Heimstätte. Die Gemeinde verfügt über keine Unterlagen und allen Entscheidungen werden von der EGW Heimstätte getroffen. Das führt zur denkbar ungünstigen Situation, dass sämtliche Kontrolle aus der Hand gegeben wird. Der ÖVP Bürgermeister meint das sei ein Vorteil: „Alles aus einer Hand!“

Warum 2,7 Mio Euro: der Dringlichkeitsantrag wurde von den ÖVP Gemeinderäten mit Kosten von 2,7 Mio Euro beschlossen. Die 2,7 Mio Euro ergeben sich aus der Beauftragung der EGW Heimstätte (254.090,-) und den Sanierungskosten ohne Optionen (2.442.692,56). Leider wurden vom ÖVP Bürgermeister die Optionen, welche die Sicherheitsmaßnahmen umfassen, nicht mit eingeplant. Die Steigleitungen, die Wohnungseingangstüren, die Brandschutzkellertüren und die Fluchtwegsorientierungsbeleuchtung werden also nicht erneuert? Vermutlich hat sich darüber niemand Gedanken gemacht, liegt doch die Planung nicht in den Händen der Gemeinde.

Unterstützen sie !wir, damit !wir im Gemeinderat für alle Deutsch-Wagramerinnen und Deutsch-Wagramer dafür sorgen können, dass notwendige Projekte nicht zu teuren Prestigeprojekten werden. !wir meinen, der Umgang mit Steuergeld braucht Planung und Kontrolle in der eigenen Hand!

 

 

 

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