wahl 2009

Überraschendes Umdenken?

Quirgst ein Mann der nicht zusammenarbeiten will

Jetzt hat auch die VP begonnen ihre Plakatständer zu füllen. Der Inhalt ist für alle überraschend.

Bereit zur Zusammenarbeit! Quirgst – ein Mann der zusammenarbeiten kann!

Für alle, die das örtliche Geschehen der letzten vier Jahre verfolgt haben, ist das eine hanebüchene Aussage. Jene Eigenschaft die man Quirgst am allerwenigsten zuordnen würde ist die zentrale Wahlkampfbotschaft? Zusammenarbeit? Quirgst hat sich in den letzten vier Jahren vor allem einen Namen als Einzelkämpfer gemacht, als jemand der sich laufend über den Willen der Mehrheit hinwegsetzt. Als jemand der nicht in der Lage ist mit anderen Standpunkten, als dem seinen umzugehen. Noch vor fünf Monaten hat er verhindert dass der Gemeinderat einen Beschluss zur Errichtung einer Kinderkrippe fasst. Obwohl die Mehrheit dafür war.

Hat wirklich in den Wochen seit der Gemeinderat aufgelöst wurde ein Umdenken bei Quirgst stattgefunden? Und was ist mit dem Spruch „Nur wer sich erneuert, kann Deutsch-Wagram verbessern“ gemeint? Erfolgte die Erneuerung durch die Aufnahme der ausgeschlossenen Grünen Spehn und Allmer in die Gilde der potentiellen schwarzen Gemeinderäte? Oder hat sich Quirgst zurückgezogen und seine Einstellung zur politischen Zusammenarbeit erneuert? Hat er endlich eingesehen, dass er alleine in Deutsch-Wagram nichts bewegen kann und die Meinungen und die Ideen aller anderen berücksichtigen muss?

Ein schöner Gedanke. Aber alleine uns fehlt der Glaube. War es nicht Quirgst der noch vor einigen Wochen im Alleingang einen gemeinsam gefassten Gemeinderatsbeschluss bezüglich der Umsetzung des ORG’s über den Haufen geschmissen hat. Und dies ohne mit den anderen Fraktionen zu sprechen. Obwohl diesem Beschluss etliche Sitzungen vorangegangen sind und Quirgst selbst der Umsetzung in der geplanten Variante zugestimmt hat. Kaum war der Gemeinderat aufgelöst war er wieder im Alleingang unterwegs. Mehrkosten von Millionen Euro sind dabei kein Thema. Er hätte trotz der Auflösung des Gemeinderats mit den Vertretern der anderen Fraktionen sprechen können. Doch wahrscheinlich zeigt sich hier die Wahrheit. Quirgst könnte möglicherweise zusammenarbeiten – aber er will nicht.

Man kann getrost davon ausgehen, dass sich auch die jetzt plakatierten Sprüche, wie bereits die von 2005 (Plus/Minus Aktion), nach der Wahl in Nichts auflösen werden.

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