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Chronologie der Hortschließungen

Hort Friedhofallee

Die Schließung der Horte hat viele Bürger vor den Kopf gestoßen. Über die Köpfe der Betroffenen hinweg wollen Quirgst und Schlederer eine bewährte Einrichtung schließen, ohne dass klar ist wie der Ersatz aussehen soll.

  • 2007: Aufgrund der steigenden Nachfrage wird der 3. Hort am Tulpenweg errichtet.
  • November/Dezember 2009: Das Unterrichtsministerium befragt die Eltern zu ganztägigen Schulangeboten.
  • Anfang 2010: An der Volksschule werden die Eltern zur Nachmittagsbetreuung befragt. Über 100 geben einen Bedarf bekannt.
  • März 2010: Schlederer und Quirgst beginnen die Nachmittagsbetreuung in die Wege zu leiten und beschließen die Horte zu schließen, ohne mit den Betroffenen zu sprechen.
  • 31.März 2010: Die Frist für die Anmeldung der Nachmittagsbetreuung verstreicht ungenützt.
  • 12.April 2010: Quirgst beantragt beim Landesschulrat die Genehmigung zur Führung der Volksschule als ganztägige Schulform mit getrennter Abfolge (Nachmittagsbetreuung) und sucht um Förderung an.
  • April 2010: Eltern erfahren auf Umwegen von den geplanten Schießungen.
  • 23. April 2010: StR Schlederer leugnet konkrete Schritte unternommen zu haben und sagt sie sei nur dabei Informationen einzuholen, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
  • 26. April 2010: StR Schlederer und Bgm Quirgst teilen den Hortbediensteten mit, dass die Horte geschlossen und sie ab September nicht mehr beschäftigt werden.
  • 3. Mai 2010: !wir, SP und Grüne fordern den Gemeinderat mit der Angelegenheit zu befassen. (Bis zu diesem Zeitpunkt wurde auch der zuständige Gemeinderatsausschuss nicht befasst)
  • 12. Mai 2010: Informationsveranstaltung zur Nachmittagsbetreuung. Quirgst und Schlederer behaupten, um die Förderung zu erhalten, müsse man die Horte schließen. (In den Förderrichtlinien hingegen steht klar, dass eine Förderung nicht gewährt wird, wenn bestehende Betreuungseinrichtungen geschlossen werden). Am Ende der Veranstaltung behauptet Quirgst er sei immer schon gegen die Schließung der Horte gewesen, hätte aber auf die Empfehlung des Landes hören müssen.
  • 19.Mai 2010: zur Vorbereitung der Gemeinderatssitzung wollen Gemeinderäte in den Akt Einsicht nehmen. Das wird ihnen rechtswidrigerweise verwehrt. Es wird behauptet es gäbe keinen Akt. Erst nachdem die Gemeinderäte Quirgst ultimativ auffordern 4 explizit genannte Dokumente vorzulegen, legt Quirgst nur diese 4 Dokumente vor.
  • bis 20. Mai: Eltern sammeln 57 Unterschriften von betroffenen Eltern gegen die Schließung.
  • 20.Mai 2010: Gemeinderatssitzung. Schlederer und Quirgst behaupten erneut man müsse den Hort schließen weil das Land es geraten hat. VP-StR Spehn gibt in der Gemeinderatssitzung € 110.000 Einsparung als Grund an. Eine entsprechende Kalkulation, um diese Angaben zu überprüfen, kann niemand vorlegen.
  • 11.Juni 2010: Anmeldeschluß für die Nachmittagsbetreuung an der Volksschule
  • 16.Juni 2010: Bgm Quirgst verweigert erneut die Akteneinsicht, insbesondere die Einsicht in die Liste der Anmeldungen.
  • bis 17. Juni: Martina Garhofer sammelt Unterschriften, für einen Initiativantrag (Über die Schließung der Horte soll erst im März 2011 entschieden werden). In nur 4 Tagen unterschreiben 427 Deutsch-Wagramer Bürger.
  • 17. Juni 2010: Bei der Gemeinderatssitzung verweigert Bgm Quirgst Fr. Garhofer, die den Initiativantrag einbringen will, das Wort. Der Antrag wird daher von GR Lauppert eingebracht. Die VP-Mehrheit lehnt diesen Antrag ohne eine Begründung ab. Empörte Eltern verlassen die Sitzung. Die Gemeinderatsfraktionen der !wir, SP und Grünen schließen sich dem Protest an. Die VP beschließt die Schließung der Horte mit Juni 2011. Die Opposition kann einen derartigen Beschluß nicht mehr verhindern.
  • Der Hort wird nur mehr für ein Übergangsjahr weitergeführt. Diejenigen 8 Kinder, die im Herbst in die erste Klasse kommen und die sich bereits im März 2010 für einen Hortplatz angemeldet haben, dürfen nicht in den Hort.
  • Der Hort in der Friedhofallee wird aufgelöst. Die 49 Kinder, die jetzt schon in den Hort gehen, haben aber in den 2 verbleibenden Hortgruppen nicht Platz, da diese nur für 45 Kinder zugelassen sind. D.h. 4 Kinder müssen noch dran glauben.
  • 25. Juni 2010: Um diesen Prozeß transparent zu gestalten haben !wir erneut Einsicht in die Anmeldeliste verlangt, was uns vom Bgm erneut verweigert wurde.
  • 28. Juni 2010: Gemeinderatssitzung: Die VP beschließt eine Nachmittagsbetreuungsverordnung, ohne, daß der Gemeinderat in der Hauptsache entschieden hat.
  • 1.Juli 2010: Mittels Stelleninserat auf der VP-Homepage beginnt Quirgst mit der Suche nach BetreuerInnen für die Nachmittagsbetreuung.
  • 6.Juli 2010: Das Stelleninserat ist nun auch auf der Homepage Stadtgemeinde zu finden.
  • 6.September 2010: Die Nachmittagsbetreuung nimmt mit 61 Kindern den Betrieb auf. Die Hortgruppe 3 ist aufgelöst.
  • 6.September 2010: Den Eltern wird mitgeteilt, dass aufgrund der Nachmittagsbetreuung fast alle unverbindlichen Übungen gestrichen wurden, weil die Lehrer jetzt in der Nachmittagsbetreuung Dienst tun.
  • 1. Juli 2011: Der Hort schließt für immer seine Pforten.
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