Gemeindestraßen

Gehsteig hin, Gehsteig her

KunschakgasseGehsteig

Am Helmahof wurde eine Straße (Kunschakgasse) saniert. Diese Maßnahme war längst überfällig. Eigentlich eine erfreuliche Meldung. Doch unmittelbar nach Abzug aller Baumaschinen wird wieder aufgegraben. !wir wollten der Sache auf den Grund gehen, doch sind dabei im Sumpf steckengeblieben.

Es ist offensichtlich, dass hier jemand im Nachhinein draufgekommen ist, dass der Gehsteig verlängert werden sollte. War es die Baufirma die den Plan nicht richtig ausgeführt hat, oder wollte VP-Stadtrat Dietrich wieder einmal herumbasteln.

In dem Plan, der dem Gemeinderat im März vorgelegt wurde, ist diese Verlängerung nicht eingezeichnet. D.h. die Baufirma scheint richtig ausgeführt zu haben. Doch Dietrich hat ja gesagt, dass der Bau nicht nach den vorgelegten Plänen ausgeführt würde. Daher haben wir am Stadtamt nach den Ausführungsplänen verlangt. Die Antwort war haarsträubend: Der Stadtamtsdirektor teilte uns mit, dass er diese Pläne nie gesehen hätte und am Amt keine Pläne dazu aufliegen würden.

Fazit:

1. Der Gehsteig entlang des kleinen Parks ist zwar nett, aber nicht notwendig. Es gibt hunderte wichtigere Projekte in Wagram.

2. Auf den ersten Blick scheint es zwar sinnvoll den Gehsteig bis zur Telefonzelle zu führen, doch wie lange wird es diese Telefonzelle im Handyzeitalter noch geben?

3. Die Telefonzelle steht dort seit Jahren. Warum entdeckt sie Dietrich erst nach Fertigstellung des Baus und verursacht damit Mehrkosten, indem er die Baumaschinen noch einmal auffahren läßt?

4. Vielleicht aber war es nicht die Telefonzelle, sondern die Kreuzung, die Ziel der Gehsteigverlängerung ist. Wir werden es nie erfahren. Denn es wird einfach gebaut und nicht nachgedacht.

Es ist eine beispiellose Geldverschwendung, die das Duo Quirgst/Dietrich hier zu verantworten hat. Während weite Teile des Helmahofes mit Schlaglöchern übersäht sind, wird das Geld in einer Detailverliebtheit verpulvert, die völlig fehl am Platz ist.

Wäre es ein einmaliger Ausrutscher, könnte man darüber hinwegsehen. Doch diese Vorgangsweise hat System. Wir erinnern uns, dass schon die Friedhofallee zwei Mal asphaltiert wurde, weil Dietrich nicht in der Lage war, die Arbeiten entsprechend zu planen.

PS: Dietrich verweigerte auf unsere Anfrage eine Erklärung.

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