Gemeindestraßen

Waldgasse: Wenn der Bürgermeister Anrainer ist, geht es schneller!

In der Waldgasse wurde begonnen den Untergrund der Strasse herzustellen. Doch wie so oft, wenn es um den Straßenbau in Deutsch Wagram geht wird gepfuscht:

  • Der Gemeinderat war nicht involviert. Obwohl die Grundsatzentscheidung über die Durchführung von Bauvorhaben dieser Größenordnung in die Kompetenz des Gemeinderates fällt, wurde die Angelegenheit weder im Ausschuß noch im Gemeinderat beraten. Der Bürgermeister hat (in eigener Sache, denn auch er hat eine Parzelle an der Waldgasse erworben) den Beschluß mit sich selbst gefaßt.
  • Die Anrainer wurden wieder einmal nicht informiert.
  • Obwohl nur auf einer Seite der Straße Bauland gewidmet ist, wird die Straße in 6,5m Breite hergestellt. Bei 515m Länge entspricht das etwa einem Jahresbudget, das Deutsch Wagram für den Straßenbau zur Verfügung steht. Das hat zur Folge, dass andere Straßenbauprojekte auf die Warteliste geschoben werden. An dieser Stelle hätten 3m Breite gereicht. Eine derart breite Straße lädt nur zur Raserei ein.
  • Statt zuerst die Leitungen zu verlegen (Kanal, Wasser, Strom, Gas, Telefon), wird zuerst die Straße gemacht und dann erneut aufgegraben. Der Bürgermeister schafft es einfach nicht diese Arbeiten zu koordinieren. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten und die Qualität leidet.
  • Den Erholungswert als Spazierweg hat die Waldgasse damit jedenfalls verloren.

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