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Größenwahn: Quirgst will Hallenbad

Wenn es nach Bgm Quirgst geht, soll Deutsch Wagram ein Hallenbad bekommen! Im heutigen Kurier präsentiert Quirgst, der offenbar jeden Bezug zur Realität verloren hat, seine Vorstellungen dazu: „Er, Quirgst hätte in der Vergangenheit bewiesen wie man Großprojekte […] umsetzt“

Seine Behauptung hält einer näheren Betrachtung allerdings nicht stand. Als LH Pröll im Vorfeld der Landtagswahl auf die Idee gekommen ist in drei NÖ Gemeinden ein Gymnasium zu errichten, war das Modell klar: „Pröll erntet den Ruhm, die Gemeinde zahlt.“ Die Leistung von Quirgst war es die Kosten für die Gemeinde gegen einen ordungsgemäßen Beschluß des Gemeinderates von ursprünglich geplanten € 1.000.000 auf über € 9.500.00 zu jagen. Die Umsetzung des Projektes lag mit Vasko&Partner glücklicherweise in professionellen Händen, denn die Termine die Quirgst hätte halten sollen, hat er alle verbockt. Die Verzögerung des Baues von einem Jahr und die damit nötig gewordene Aufstockung des Provisoriums geht allein auf sein Konto.

Auch mit der Umsetzung des Projektes Autobahnraststation hat Quirgst nichts am Hut. Sein Beitrag beschränkt sich auf den mehrfach kommunizierten Wunsch diese auf dem Gemeindegebiet von Wagram zu errichten. Die Umsetzung und Finanzierung lag zur Gänze in den Händen der Autobahnerrichtungsgesellschaft.

Nur das Projekt Trinkwasserversorgungsanlage, darf sich Quirgst auf die Fahnen heften, doch das ist wahrlich kein Ruhmesblatt. Das Projekt, das noch unter SP-Regierung ursprünglich für 2006 geplant wurde, ist erst 2012 fertiggestellt worden. Planungsfehler wie der Bau des Tiefbehälters auf einer gewidmeten Straße wurden nachträglich geradegebogen.

Und jetzt darf es nichts geringeres als ein Hallenbad sein, dabei weiß jedermann, dass es für eine Gemeinde keinen größeren Verlustbringer als ein Hallenbad geben kann. Quirgst sagt, er hätte die Diskussion in Gänserndorf verfolgt. Doch wenn er sie nicht nur verfolgt, sondern auch verstanden hätte, dann würde er die Finger davon lassen. Man braucht keine Machbarkeitsstudie durchzuführen, um zu wissen, dass ein kleines Hallenbad nicht überlebensfähig ist.

Jedenfalls hat Quirgst Erfahrung darin, wie man die Schulden binnen weniger Jahre verdoppelt. Und das im finanziellen Blindflug. Denn trotz aller Bemühungen, schafft Quirgst es nicht eine gesetzeskonforme Bilanz (Vermögensrechnung) zu erstellen. Vermutlich ist das aber Voraussetzung, um trotzdem gut schlafen zu können, denn wüßte Quirgst um die eigenen Finanzen Bescheid, könnte er des Nachts kein Auge zumachen.

Daher unser Ratschlag: „Lieber Fritz, setze Dich lieber mit unserem Vorschlag auseinander, eine der benachbarten Schottergruben als Freibad zu nutzen. Das ist mit einem realistischen Kostenaufwand machbar!“

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